Von der Perle zur Perlenkultur

Kein Juwel hat die Menschheit seit Jahrtausenden so fasziniert und bezaubert wie die sanft schimmernde Perle. Sie ist uralt und jung zugleich und hat tausende Moden unverändert durchlebt.
Unter Einsatz ihres Lebens tauchten Perlentaucher einst zu den Muschelbänken und die blauen Tiefen hinab, um die geheimnisvollen Schätze des Meeres ans Tageslicht zu holen. Doch nur sehr wenige Austern enthielten eine Perle, die in Form, Farbe, Lüster und Grösse ein Juwel war.
Mit der Entdeckung der Perlenzucht ging für viele Frauen ein Traum in Erfüllung. Denn jetzt konnten auch sie Perlen erstehen, die früher nur wenigen Auserwählten vorbehalten waren.


Die Perle - Ein Symbol ursprünglicher natürlicher Schönheit

In Mythen und Legenden galten Perlen als Gaben der Götter und wurden als solche verehrt. Wie sonst, wenn nicht durch überirdische Kraft, konnte ein einfaches Geschöpf wie die unscheinbare Auster ein so betörendes Juwel hervorbringen.
Nach allem indischen Glauben verwandelt sich der Tau durch göttliche Kräfte im Innern der Auster zu Perlen. In der persischen Mythologie sind die "Kinder des Lichtes" ursprünglich Tränen der Götter. Die Römer verbanden die Geburt der Venus, der Göttin der sinnlichen Liebe, mit der Entstehung der Perle.
Als die Göttin, schaumgeboren und strahlend, einer Muschel entstieg, lösten sich Kaskaden von Wassertropfen und verwandelten sich in gleissendem Licht zu Perlen. Seit frühesten Zeiten zählt die Perle zu den kostbarsten Juwelen überhaupt, seltener und teurer als Diamanten. Die Perle, Insignum der Macht und Symbol für Glück und Wohlstand, schmückte Kaiserinnen und Königinnen, Mächtige und Reiche.
Anfangs dieses Jahrhunderts gelang es erstmals Perlen zu züchten, gleichfalls in Austern gewachsen, aber von Menschenhand bewirkt - ihr Siegeslauf um die Welt begann. 1921 waren Zuchtperlen die Sensation auf der Weltausstellung in Paris.


Naturperlen

Das Meer ist die Heimat unzähliger, aussergewöhnlicher Geschöpfe.
Eines der Einfacheren doch zugleich Vielseitigsten unter ihnen ist die Auster, die Mutter der Perle. Von Zeit zu Zeit kommt es vor, das ein Fremdkörper oder ein Sandkorn in eine Auster eindringt, welches das Tier dann auszustossen versucht. Gelingt dies nicht, wehrt sich das Weichtier gegen die Fremdreizung, in dem es rund um den Eindringling eine schillernde Substanz ablagert, die als Perlmutt bekannt ist. So bildet sich mit der Zeit und mit viel Glück einen natürliche Perle.


Die Entstehung einer Zuchtperle

Bei Zuchtperlen wird dieser natürliche Vorgang durch Menschenhand bewirkt - der Zufall der Natur überlistet. Grundsätzlich werden alle Zuchtperlen in der selben Weise gezüchtet. Nur bestimmte Einzelheiten des Verfahrens ändern sich mit der Art der verwendeten Auster oder Muschel und bestimmen so den Typ der gewonnenen Perle.

Zu Beginn der Züchtung wird die Mutterauster sorgfältig aus ihrer Umgebung heraufgebracht. Die Mutterauster wird sehr sanft geöffnet und mit kleinen Holzkeilen offen gehalten. Ein Gewebestück, genannt "Mantel", wird von einer anderen lebenden Perlenauster der selben Art entnommen.

Um die Auster zur Perlenproduktion anzuregen, werden gedrechselte Perlmutterkügelchen aus der Schale einer Süsswassermuschel zusammen mit dem Gewebestück der Spenderauster in das Innere der Mutterauster operiert.

Beide, die Spender- und die Mutterauster müssen mit grosser Sorgfalt ausgewählt werden, denn nur vollkommene Weichtiere erzeugen Perlen höchster Qualität.
Dieser Vorgang, so einfach er klingen mag, ist in Wirklichkeit sehr kompliziert. Die Geschicklichkeit des Ausführenden hat direkten Einfluss auf die Qualität und Menge der später geernteten Perlen.

Die Auster wird hierauf in ihre Umwelt zurückgebracht. Unter besten Bedingungen bildet lebendes Gewebe innerhalb von zwei Wochen einen Perlensack um den Kern, in dem eine hoffentlich vollkommene Perle zu wachsen beginnt.

Von nun an bedarf die Auster noch sorgfältigerer Pflege. Da sie gegen Parasiten und anderen Bewuchs empfindlich ist, wird ihre Schale in regelmässigen Abständen gereinigt.
Da Austern so aussergewöhnlich empfindliche Lebewesen sind, muss der Züchter währen der langen Wachstumsperiode viele anderen Faktoren berücksichtigen: die Wassertiefe, in der die Austern aufgehängt sind, die Wasserbedingungen wie Temperatur, Salzgehalt, Strömung, das Vorkommen von Plankton und Schädlingen, Wasserverschmutzung und wechselnde Wetterbedingungen, um nur einige zu nennen.

Die Dauer der Wachstumsperiode ist je nach Art der Mutterauster und der geographischen Lage der Perlfirma verschieden. Im allgemeinen braucht eine Auster 2 bis 3 Jahre, um eine Perle zu bilden, wobei einige Arten auch jährlich geerntet werden.

So also werden Perlen gezüchtet. Mit systematisch erworbenem Fachwissen und jahrzehntelanger Erfahrung. Mit grosser Sorgfalt und Geschicklichkeit. Und immer mit der gütigen Hilfe der Mutter Natur und der Göttin des Glücks, Fortuna.


Verarbeitung

Die Verarbeitung von Zuchtperlen beginnt unmittelbar nach der Ernte. Zunächst werden die frisch geernteten Perlen gewaschen und dann in grobe Grössenklassen unterteilt. Dieses Rohmaterial wird verkauft oder in Partien an Perlenverarbeiter versteigert.

Der Verarbeiter bestimmt zunächst für welche Art von Schmuck jede Zuchtperle am besten geeignet ist. Die für Broschen, Ringe und Anhänger bestimmten Perlen werden bis in die Mitte angebohrt. Die Mehrzahl wird für Halsschmuck vollständig durchgebohrt. Danach werden die meisten Perlen, ausser der Arten der Südsee, in eine Lösung getaucht, die sie von organischen Verunreinigungen befreit, die Flecken oder Verfärbungen hervorgerufen haben.

Die Zuchtperlen werden nun durch eine Reihe von Sieben zur Grössensortierung gegeben und dann nach ihrer Qualität klassiert. Die kritische Bewertung von Form, Farbe und Schimmer jeder Perle, sowie der Dicke der Perlmutterschicht und der Oberflächenreinheit, erfordert grosse Erfahrung.

Die Färbung kann zum Beispiel in jede vorstellbare Nuance des Regenbogens reichen: rosa, silber, champagne, creme, gold, grün, blau oder grau. Jede grössere Austernart bringt ihre eigene Farbskala mit jeweils Dutzenden von Abwandlungen hervor.

Nun sind die Perlen nach Grösse und anderen Gemeinsamkeiten sortiert. Zusammenpassende Perlen werden in 14- oder 16-Zoll-Reihen aufgezogen. Einzelperlen, bestimmt für andere Schmuckstücke, werden einzeln verpackt. Vom Verarbeiter gelangen sie zu Grosshändlern, bevor sie in aller Welt die Vitrinen der Juweliere zieren.


Heute gibt es drei Hauptgruppen von Zuchtperlen:
die Akoya, Südsee und Süsswasserperlen.

Akoya-Zuchtperlen

Die Akoya-Zuchtperlen stammen von Austern, die in den südlichen und westlichen Teilen der japanischen Inseln vorkommen. Die Akoya-Auster oder pictada martensi fucata, wurde in der Mitte des vorigen Jahrhunderts entdeckt und seit der Jahrhundertwende erfolgreich von den Japanern gezüchtet.
Perlenfarmer müssen für die Zucht der Akoya-Perle über drei Grundbedingungen verfügen: eine fortpflanzungsreife Auster, ein Stückchen Mantelgewebe einer anderen Auster und ein Kern.
Mutterauster ist die Akoya, ein kleines und empfindliches Weichtier, dessen Schale bei der Reife nach annähernd dreijährigem Wachstum nur ungefähr 7 cm Durchmesser hat. Die Besamung findet in den wärmeren Monaten von April bis August statt.
Akoya-Austern werden im Winter geerntet. Bei aller Sorgfalt des Züchters, gibt es jedoch keinerlei Garantie das in jeder Auster eine vollkommen runde Perle, auch nur in einem kleinen Prozentsatz, entsteht. Einige enthalten überhaupt keine Perle, andere welche von geringem Wert oder ganz Unbrauchbare.
Die geernteten Akoya-Perlen in dieser Phase " Hama-age" genannt, werden gewaschen und in grobe Klassen sortiert. Sie werden in Momme gewogen, einer alten japanischen Gewichtseinheit, die 3.75 gr. entspricht und danach an Perlenarbeiter versteigert.
Wegen der weltweit grossen Nachfrage nach Halsschmuck, wird ein grosser Teil der Akoya-Zuchtperlen in grössengleichen Chokers oder abgestuften Strängen aufgezogen. Der Rest wird einzeln für Schmuck verarbeitet.


Südsee-Zuchtperlen

Dank ihrer Seltenheit, Grösse und Schönheit schätzt man die Südsee-Zuchtperle als "Königin der Perlen" und "Perle der Königinnen".
Südsee-Zuchtperlen unterscheiden sich von Akoya-Perlen allein schon durch ihren grösseren Durchmesser. Im allgemeinen hört die Akoya-Perle dort grössenmässig auf wo die Südsee-Perle beginnt.
Akoya-Perlen messen gewöhnlich von 2 bis 9 mm, die Südsee-Perlen von 9 bis 16 mm, in ganz seltenen Fällen sogar noch mehr.

Es gibt Zwei Hauptgruppen von Südsee-Zuchtperlen: die Weissen und die Dunklen.

Perlen der weissen Gruppe findet man in einem Gebiet das von Australien über Malaysia bis nach Burma reicht. Goldenen oder hellgelbliche Farbtöne sind im nördlichen Teil dieses Grossraums häufig, weisse oder silberne kommen hauptsächlich im südlichen Teil nahe Australien vor.

Südsee-Zuchtperlen aus der dunklen Gruppe, darunter die märchenhafte schwarze Perle des Südpazifiks, werden am häufigsten in jenem Gebiet gefunden, das sich über Tahiti bis zu den Gambier-Inseln in Französisch-Polinesien erstreckt.


Die weisse Gruppe

Weisse Südsee-Zuchtperlen stammen hauptsächlich von der pinctada maxima, einer der Grössten unter den ungefähr 30 in der Welt bekannten Perlenausternarten. Ihre Schale kann bis zu einem Durchmesser von 25 bis 30 cm wachsen und bis zu 5,5 kg wiegen. Dieses riesige Weichtier produziert entsprechend grosse Perlen und sondert eine dickere Perlmuttschicht ab als die meisten anderen Austernarten.
Die pinctada maxima, die vor allen in nördlich von Australien gelegenen Gewässern lebt, wird oft "Silberlipping" oder "Weisslipping" genannt, weil die inneren Schalenränder silber-weiss leuchten. Australische Südsee-Perlen werden seit Ende der fünfziger Jahre gezüchtet und sind für ihren bläulich oder metallisch getönten Silberglanz bekannt.


Die dunkle Gruppe

Die legendäre Tahitiperle

Die dunkle Gruppe der Südsee-Zuchtperlen stammt von der grossen schwarzlippigen Perlauster pinctada margaritifera, aus den Gewässern rund um Tahiti.
Die Innenränder dieser Austern sind durch einen schwärzlich-grünen Gürtel mit Spuren von rosa gekennzeichnet, und ihr Perlmutt hat gewöhnlich eine glänzende, tief dunkelgrüne Farbe.
Dank dieser eigenartigen Farbkombination enthält jede Ernte viel bläuliche, graue oder braunschwarze Perlen.
Wie bei den Akoya-Perlen verändern sich der Wert der Südsee-Zuchtperlen mit deren Grösse, Farbe, Form, Lüster, Dicke der Perlschicht und Feinheit der Oberfläche.
Man findet bei beiden Gruppen, den Weissen und den Dunkeln, eine breite Skala von Farbtönen und Schattierungen. Diese Farbvielfalt ist einer der Gründe, warum Südsee-Perlen
so hoch eingeschätzt werden. Auch ihre Formgebung ist recht unterschiedlich und nur wenige sind vollkommen rund.
Aufgrund ihrer vergleichsweisen Seltenheit, werden für Südseeperlen weltweit hohe Preise gezahlt. Nach einer Faustregel kann eine einzige Südseezuchtperle gleichviel kosten, wie eine ganze Akoya-Perlenkette.
Daher sollte man sich auf einen Juwelenfachmann verlassen, wenn man eine dieser sagenumworbenen Perlen wählt.


Süsswasser-Zuchtperlen

Süsswasser-Zuchtperlen unterscheiden sich von Akoya- oder Südseeperlen durch ihren kleineren Durchmesser, ihre unregelmässige Form und eine breite Farbpalette.
Im dreizehnten Jahrhundert entdeckten Chinesen als Erste, dass Perlen aus Süsswassermuscheln gezüchtet werden können. Schlamm, Holz, Knochen und Metall wurden als Anreger für die Perlenbildung verwendet.
Ähnliche Versuche wurden in Japan gemacht, doch dauerte es bis 1924, ehe die Japaner bemerkenswerten Erfolg hatten. Ab 1930 exportierten sie Süsswasserperlen nach Indien, China und England.
Die Aufzucht von Süsswasserperlen ohne Hilfe eines Kerns begann 1946.
Seit dem steigerte die Technologie den Ertrag und brachte diesen Perlen weltweite
Beliebtheit.
Die japanischen Süsswasserperlen werden vorwiegend im Biwa-See bei Kyoto gezüchtet.
Infolge verschlechterter Wasserbedingungen haben Qualität und Menge der Biwa-Zuchtperlen jedoch arg abgenommen. Heute produziert China das grösste Angebot.
Die Muttermuscheln werden Ikecho oder hyriopsis schlegeli genannt. Sie sind viel grösser als die Akoya-Austern und wachsen in ungefähr 15 Jahren zu einer Länge von 30cm und einer Breite von 20 cm heran.
Meereszuchtmuscheln werden mit beidem besetzt, einem Stück Mantelgewebe und einem Kern. Dagegen erfordert die Zucht von Süsswasserperlen bis zum Durchmesser von 8 mm lediglich das Einfügen eines Mantelstückchens.
Die Muscheln werden in Käfigen in einer Tiefe von 2 bis 3 m drei Jahre gepflegt, bis sie zur ersten Ernte reif sind. Ikeo-Muscheln können ein zweites- und sogar ein drittes Mal geerntet werden. Dazu ist keine neue Operation nötig. Die nach der ersten Operation gebildeten Perlsäcke lässt man einfach weiter produzieren. Bei der zweiten Ernte liefert die Muschel meist weniger Perlen, zwar etwas flacher in der Form, aber oft intensiver in Lüster und Färbung. Wachstum und Qualität verringern sich bei den wenigen Muscheln einer dritten Ernte.
Die heutigen Ernten bestehen meist aus kleinen Süsswasserperlen von 2 bis 5 mm. Grössere unregelmässige Formen, bekann als Kreuze, Doubletten, Tripletten, Sticks und Drachen, kommen kaum noch vor. Auch die Farbpalette ist nicht mehr so breit wie früher. Weisse, rosa und cremefarbene, sowie hell- bis dunkelorangene Töne dominieren.
Die gewohnten Kriterien wie Grösse, Form, Farbe, Lüster und Reinheit der Oberfläche werden auch bei der Bewertung der Süsswasser-Zuchtperle angewendet.
Ihre grosse Beliebtheit steht ausser Zweifel, denn ihre Vielfalt erlaubt den Schmuckdesignern die Gestaltung von exklusiven, einzigartigen Schmuckstücken für verschiedensten Geschmack.


Perlenimitationen

Imitationsperlen gibt es seit der Antike. Sie werden jedoch erst seit dem 16. Jahrhundert in Italien und Frankreich in grossen Mengen hergestellt. Wie der Name sagt, werden sie vollständig künstlich hergestellt. Imitationsperlen vergangener Zeiten hatten ein Schalenkügelchen als Kern, der mit Fischsschuppen beschichtet war.

Heute werden moderne Labortechniken angewendet. Die Kerne sind aus Muschelschalen, Plastik, Glas oder Porzellan. Neue synthetische Stoffe, kombiniert mit ausgeklügelten Beschichtungstechniken, ergeben Imitationsperlen, die auf den ersten Blick oft für eine natürliche oder eine Zuchtperle gehalten werden.

Die bekannteste Bezeichnung für Imitationsperlen ist "Mallorca" oder "Majorca", nach dem Namen der Mittelmeerinsel vor der spanischen Küste. Es gibt viele andere Produktionsstätten in der ganzen Welt, die meisten davon im Fernen Osten.

Um Imitationsperlen von Natur- oder Zuchtperlen zu unterscheiden, wenden Sachverständige eine Reihe von Methoden an, wie das messen der Fluoreszens unter ultraviolettem Licht, die Analyse des spez. Gewichts oder die Oberflächenprüfung unter einem Elektronenmikroskop.

Eine einfachere Methode ist das "Beissen" der Perle. Man reibt sie vorsichtig zwischen den Vorderzähnen. Fühlt sich die Oberfläche "sandig" an, handelt es sich wahrscheinlich um eine Natur- oder Zuchtperle. Ist die Oberfläche glatt und poliert, ist es wahrscheinlich eine Imitationsperle.


Qualitätsmerkmale

Lüster
Das Aussehen der Perlenoberfläche, beurteilt nach ihrem Glanz und ihrer Fähigkeit, Licht zu reflektieren, ist ein wichtigeres Kriterium als Grösse, Form oder Farbe. Meist hängt der Lüster einer Perle von der Qualität seiner Perlmuttschicht ab.

Grösse
Viele Käufer wählen Perlen aufgrund ihrer Grösse aus. Gewöhnlich sind jedoch die übrigen Qualitätsmerkmale wichtiger. Bei der Auswahl ist es deshalb besser, weniger auf Grösse als auf Qualität zu achten.

Oberfläche
Die Oberflächenstruktur der Perlen sollte glatt und fliessend sein. Die meisten Perlen haben natürliche, kleine Unebenheiten. Diese Merkmale sind typisch für Zuchtperlen. Je gleichmässiger und glatter eine Zuchtperle ist, desto wertvoller und kostbarer ist sie.

Form
Für perfekt runde Perlen höchster Qualität werden die höchsten Preise bezahlt. Auch nicht vollkommen rund Perlen haben oft eine sehr schöne Beschichtung und bieten einen ausgezeichneten Gegenwert.

Farbe
Es gibt Zuchtperlen in ganz unterschiedlichen Farben, das Spektrum reicht von rosa bis schwarz. Die Vorliebe für eine bestimmte Farbe ist Geschmackssache, und die Wahl sollte auf die eigene Hautfarbe abgestimmt werden.


Die Pflege der Zuchtperlen

Tragen: Legen sie ihren Perlschmuck erst nach dem Schminken und friesieren an, da kosmetische Produkte wie Parfum und Haarspray den Lüster ihrer Perlen beeinträchtigen können.

Nach dem Tragen: Reinigen sie ihre Perlen mit einem weichen Tuch.

Aufbewahrung: Bewahren sie ihre Perlen in einer weichen Verpackung auf. Vermeiden sie Kontakt mit anderem Schmuck, damit die Perlen nicht zerkratzt werden.

Zum Sonnenbaden und im Wasser: Sollten sie ihre Perlen nicht tragen. Hitze, unreines Wasser und Sand setzen den Perlen zu.

Von Zeit zu Zeit: Lassen sie ihren Perlschmuck durch ihren Juwelier überprüfen.